Westfälische Zeitung, 20.09.2004

Der 2. Staffelmarathon in Sprockhövel war wieder ein Erfolg. Rund 800 Laufbegeisterte gingen an den Start.

(...) "Unser Ziel war einfach nur ankommen", berichtete Falko Krilla vom CVJM-Hattingen. Und es gab kuriose Geschichten: Etwa vom Bochumer Radiomann Peter Ittermann, der kurz austreten musste und so eine Minute beim Wechsel verlor, weil er seinen Kollegen nicht so früh erwartet hatte. Die vier Rettungswagen des DRK-Sprockhövel mussten übrigens gestern nicht eingreifen. "Im nächsten Jahr sind wir sicher wieder dabei", war aber überall rund um die Arena zu hören. Nicht auszuschließen, dass dann schon die 200-Teams Marke geknackt wird.

(Hervorhebungen von PR.de. Wir bedanken uns bei Gunter Hiege, aus dessen Feder diese Zeilen stammen und den wir für den Pulitzerpreis empfehlen)



Stadtspiegel Bochum, 28.08.2004


Ruhr-Nachrichten, 07.08.2004


Stadtspiegel Bochum, 07.04.2004


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Mit Schlappen in die Bergetappen

Die Bergetappe war sein Verhängnis. An der Surkenstraße stieg Simon vom Rad - frei nach dem Motto "Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt." Das Hauptfeld der Volksradfahrer beim 5. Sparkassen-Giro hatte den Zwölfjahrigen und viele andere Freizeitradler schon lange hinter sich gelassen. 1700 Radfans waren um 9.30 Uhr am Südring an den Start gegangen, alle waren angekommen. Die einen früher, nach etwa 25 Minuten, die letzten 20 Minuten später. Aber alle zufrieden, die 14 Kilometer quer durch Bochum geschafft zu haben.

"Wann kann man schon ohne rote Ampeln fahren," begeistert sich Hobbyradler Rolf Beneke und radelt mit seinem Cityrad in lockerem Tempo über die ansonsten stark befahrene Unistraße. Auch Benedikt (4) strampelt, was die kurzen Beine und sein Kinderrad hergeben - sein großes Vorbild Erik Zabel buchstäblich im Nacken. Die Strecke - kein Problem. Er hat mit seinem Onkel schon 40 Kilometer-Strecken geschafft.

"Das tust du dir beim Wetter an," ruft in Wiemelhausen ein Zuschauer einem befreundeten "Strampler" zu - vom Liegestuhl aus, die Dose Bier am frühen Morgen in der Hand. Dabei sein ist eben alles! Und das wird honoriert: Da wird auch schon mal den Hobbyradlern applaudiert, die locker oder schnaufend die Steigung bewältigen. Die Spreu vom Weizen trennt sich schnell: Die Rennfahrer im windschnittigen Outfit auf modernsten Rädern setzen sich in Windeseile ab. Der normale Radler sieht Marion Slota und ihre Kollegen von der Bochumer Radsporttruppe "Hollandse Frietjes" schnell in der Ferne entschwinden. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 60 Stundenkilometern liegt auch Torsten Picken weit vorn. Doch nicht weniger Spaß haben Andreas und Gerda Otte auf ihrem Tandem, das es im Schnitt auf 20 Stundenkilometer bringt. Und auch Werner Schnabel kommt munter ins Ziel, obwohl seine Ausrüstung enormen Nachholbedarf hat: In Shorts und Schlappen bringt der 57-Jährige seinen 25 Jahre alten Drahtesel auf Touren - sogar in der Bergetappe. Das verdient Bewunderung. Denn eine Gangschaltung hat das Vehikel zwar - aber die ist kaputt.sara

Ruhr Nachrichten (Bochum) Montag, 12. August 2002





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